Die Werwoelfe vom Duesterwald - Das Forenrollenspiel

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 In to the Woods - A Red Riding Hood Story

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Schattenfell
Werwölfin
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Weiblich Schütze Ratte
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BeitragThema: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   So Aug 09, 2015 8:04 pm

In to the Woods - A Red Riding Hood Story



Wir schreiben das 17. Jahrhundert, der Ort des Geschehens ist ein kleines Dörfchen mitten in einem dichten und vorallem düsteren Wald. Da das Dorf so abgelegen ist verirrt sich kaum jemand dort hin und wenn ja, erregt das immer sehr viel Aufsehen. Aber das ist nicht das besondere an diesem Örtchen, den dort lauern viele Gefahren und liegen dunkle Geheimnisse begraben. Den dieses Dorf wird jeden Monat von einem oder mehren Werwölfe heimgesucht. Deshalb opfern die Dorfbewohner jeden Monat ein Tier um den oder die Wölfe milde zu stimmen, so das niemand von ihnen gefressen wird. Man munkelt aber auch von Vampiren oder anderen komischen Gestalten die dort ihr Unwesen treiben sollen. Die meisten wissen nichts genaues und wer etwas weiß schweigt lieber als das Risiko einzugehen das Missfallen der Bösen Parteien zu erregen.

Doch eines Tages passiert genau das vor dem sich alle am meisten fürchten. Es wird Dorfbewohner komplett zerfleischt auf den Feldern vor dem Dorf gefunden. Man weiß nicht was er getan hat, aber auf jedenfall wurde der Zorn des oder der Werwölfe geweckt und dieser fährt nun wie ein Unbarmherziger Sturm durch das Dorf. Es kommt abends zu unerwarteten Werwolfattacken und oftmals werden am Morgen tote Dorfbewohner aufgefunden. Weshalb eine große Jagd auf den oder die Werwölfe beginnt. So das jetzt jeden Tag die Bewohner über Nacht verdächtig geworden sind angeklagt und die verdächtigsten gelyncht werden.


Start der Jagd: 12.08.2015


Bekanntgabe der eigenen Identität: verboten


Abspracheverbot: aktiv, außer zwischen den üblichen Verdächtigen


Nachtruhe: inaktiv


Lynchung der Verdächtigen: ca. 18.30 Uhr, Stimmabgabe bis 18.00 Uhr


Nachtpost: ca. 19.30 Uhr (Fressparteien bis 19.00 Uhr, Nachtaktive Rollen bis 19.15 Uhr, Reaktive Rollen bis 19.20 Uhr)


Jagdmeisterwahl: Findet am ersten Tag statt, bei Stimmgleichheit gibt es eine Stichwahl zum Nachtpost, JM hat doppelte Stimme


Lynchzwang: aktiv, Enthaltung wird akzeptiert, wer sich nicht abmeldetet nominiert sich automatisch selbst


Postzwang: aktiv, mindestens einen sinnvollen Post mit mindestens vier sinnvollen Sätzen pro Tag


Besonderheiten: Red Riding Hood Szenario
Was bedeutet die allgemeine Diskussion wird in RPG Form vorgenommen, aus der Sicht eines der Dorfbewohner, dafür könnt ihr euch etwas aus denken und vielleicht sogar einen kurzen Steckbrief schreiben, ist aber kein Muss
Aber wenn der Steckbrief gepostet wird, dann bis zur Lynchzeit vor Spiel beginn. Rollenverteilung wird danach stattfinden, damit es nicht als Outing rüber kommt, wenn der Dorfbewohnerberuf ähnlich oder gleich der Rolle ist
Verändern des Steckbriefes ist nach Verteilung der Rollen nicht mehr gestattet, Absprachen mit anderen Spielern wegen des RPG Charakters vor Spielbeginn erlaubt, danach nicht mehr

Die Rolle des Rotkäppchens wird vorkommen
Rotkäppchen:
 




Einwohnerliste:
~Blacktooth
~Tobi
~Suske
~Lady_Akira
~El Niño
~Dark Angel
~siLenCe_w
~Cheveya
~Vulpine
~x+1(Xsí)


Rollen sind verteilt. Es darf gepostet werden.


Zuletzt von Schattenfell am Mi Aug 12, 2015 7:33 pm bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet
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siLenCe_w

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mo Aug 10, 2015 11:20 pm

Name: Rya Salander

Aufgabe im Dorf: Frau des Bürgermeisters

Schriftfarbe: deepskyblue für Handlung   skyblue für Reden

Alter: 34

Wohnort: in einem schönen Häuschen in der ruhigsten Gasse des Dorfes, die vom zentralgelegenen Dorfplatz wegführt.

Geschlecht: weiblich

Charakter: Sie ist sehr fürsorglich und versucht stets, ihren Mann zu besänftigen. Sie ist für die Gerechtigkeit und macht alles, um diese durchzusetzen.

Vorgeschichte: Sie kommt aus einem ärmlicheren Haus und hat deswegen ein grosses Herz, gefüllt mit Liebe und Verständnis für die Anliegen aller Bürger/innen. Ihre Eltern lebten am Waldrand und kümmerten sich trotz der Verhältnisse gut um sie und ihre Schwester, brachten ihnen Lesen und Schreiben bei. Als sie heranwuchs, arbeitete sie in ihren jungen Jahren auf dem Marktplatz und verkaufte für ihre Nachbarn Gemüse an einem Marktstand. Dort lernte sie auch den Sohn des damaligen Bürgermeisters kennen, da er mit seiner Mutter jeweils einkaufen ging. Sie würde es nicht als Liebe auf den ersten Blick bezeichnen, aber irgendetwas war da. Ständig musste sie an ihn denken, weil er ihr diesen Blick zugeworfen hatte und sie kam einfach nicht mehr von ihm los...

Aussehen: klein (1.60) und zierlich, schöne lange braune Haare.




Begabung: Sie ist sehr einfühlsam und versucht immer allen zu helfen. Die Leute mögen ihre beruhigende Stimme.

Sonstiges:


(diverses folgt noch)


Zuletzt von siLenCe_w am Di Aug 11, 2015 1:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Akira

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mo Aug 10, 2015 11:27 pm

Name: Elisabeth

Schriftfarbe: CornFlowerBlue

Aufgabe im Dorf: Offiziell unterstützt sie ihre Mutter beim Pflanzen und Sammeln von Kräutern, aber im Geheimen geht sie auch oft mit ihren Brüdern auf die Jagd

Alter: 14 Jahre

Wohnort: mit ihrer Mutter und ihren beiden Brüdern wohnt sie in einem kleinen Haus am Waldrand. Hinter dem Haus befindet sich ein Garten mit viel Gemüse, aber auch ein großes Kräuterbeet ist dort zu finden.

Geschlecht: weiblich

Charakter: Elisabeth ist neugierig und abenteuerlustig und liebt die Natur. Wenn sie ihre Pflichten in Haus und Garten getan hat oder sich eine günstige Gelegenheit ergibt, um sich heimlich davon zu schleichen, geht sie gerne mit ihren Brüdern auf die Jagd oder hilft ihnen beim Fallenstellen. Außerdem spielt sie gerne Laute, wenn sie die Zeit dafür findet. Gegenüber anderen Menschen ist sie freundlich, wenn auch manchmal ein kleines bisschen schüchtern.

Vorgeschichte: Ihr Vater ist früh verstorben, daher haben sich ihre älteren Brüder um Elisabeth gekümmert, wenn sie nicht gerade ihrer Mutter geholfen hat.
Sie verbrachte ihre Kindheit größtenteils im Garten und im Wald, da sie als Mädchen nicht zur Schule gehen konnte. Eigentlich war sie aber auch ganz froh darüber, denn sie war sowieso lieber im Wald.

Aussehen: Elisabeth hat wilde braune Locken, die ihr strähnig ins Gesicht fallen. Sie ist schlank, aber deutlich kleiner als ihre Brüder. Durch ihre grüne oder braune Kleidung kann sie sich im Wald sehr gut tarnen, doch auch im Dorf hat sie meistens ihre Waldkleider an.

Begabung: Durch die Erfahrungen im Wald sind ihre Augen darauf geschult frühzeitig Gefahren zu erkennen. Sie kann gut Fährten lesen und Fallenstellen, außerdem kennt sie sich gut mit Pflanzen aus und kann sich gut Tarnen. Eben alles, was man im Wald an Fähigkeiten braucht. Außerdem kann Elisabeth mit ihrer sanften Stimme sehr schön singen und auch beim Musizieren mit der Laute ist sie recht begabt.

Sonstiges:
Ihre Mutter Judith ist krank, die Söhne Theodor (21 Jahre) und Benjamin (19 Jahre) kümmern sich gemeinsam mit Elisabeth um sie.


Zuletzt von Lady_Akira am Mi Aug 12, 2015 12:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tobi

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Di Aug 11, 2015 10:49 am

Name: Charon

Schriftfarbe: Einfach Rot

Alter: 72

Geschlecht: Männlich

Aufgabe im Dorf: Hat keine Aufgaben, da er schon sehr alt ist. Jeden Abend erzählt er bei einem Lagerfeuer alte Geschichten und Legenden. Hauptsächlich für Kinder.

Wohnort: Wohnt in einer Seitengasse in einem kleinen Haus. Dahinter befindet sich ein See, in dem er hin und wieder angeln geht. Hinter dem See ist ein Wald.

Charakter: Charon ist sehr kinderfreundlich. Er versteht sich mit ihen sehr gut. Die Kinder kommen zu ihm, wenn sie ihn um Rat beten oder es ihnen nicht gut geht. Sie vertrauen ihm viele Geheimnisse an, die er nie verraten würde. So weiß er zum Beispiel von Elisabeths Jagden. Jedoch mag er bis auf ein paar Ausnahmen die Erwachsenen nicht, weil sie "zu willkürlich" handeln. So kann er die Entscheidungen des Bürgermeisters meistens nicht gut heißen. Allerdings wir er nicht von allen gemocht.
Eine der Ausnahme ist zum Beispiel die Familie von Elisabeth, mit der er seit Jahren ein gutes Verhältnis hat. Regelmäßig tauscht er mit der Mutter Fische gegen Kräuter. (Razz)
Charon weiß vieles und geht bei seinen Entscheidungen weise vor.

Vorgeschichte: Charon hatte eine Frau, die vor 16 Jahren gestorben ist. Ihr Name war Caroline. Sie hatte wunderschöne rote Locken und wurde von allen geliebt. Allerdings wurde sie krank und erlag dieser Krankheit schließlich nach zwei Monaten Kampf.
Manchmal glaubt Charon, dass Carolines Geist über dem Wasser des Sees schwebt und im Wald verschwindet.

Aussehen: Charon hat kurzes, weißes Haar. Er trägt ein graues Hemd und eine braune Hose.

Bebagungen: Er kann fischen und ist daher auch sehr gedulgig. Zudem besitzt er ein Gespür dafür, was die richtigen Entscheidungen sind.
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El Niño
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Di Aug 11, 2015 3:35 pm

Name: Gabriel

Schriftfarbe: Braun

Alter: 24

Geschlecht: Männlich

Aufgabe im Dorf: Schmieden: Egal ob Hammer, Messer, Münzen - Kupfer, Silber, Gold oder Stahl. Gabriel ist sehr vielseitig und zieht mit seiner guten Arbeit sogar einige Kunden aus den Nachbardörfern an, sodass er immer gut zu tun hat.

Wohnort: Seine Schmiede befindet sich an der Hauptstraße, mitten im Dorf. Direkt darüber hat er auch seine Wohnung.

Charakter: Gabriel ist ein eher ruhiger Zeitgenosse und so gut wie nichts kann ihn aus der Fassung bringen. Er ist kein Mann der großen Worte und antwortet meist nur in kurzen, bündigen Sätzen. Trotzdem ist er immer freundlich und hilft seinen Mitmenschen gern. Es fällt ihm sogar schwer, Nein zu sagen, sodass er sich oft mehr Arbeit aufhalst, als er eigentlich bewältigen kann. Doch die Wertschätzung der Leute lässt ihn die Mühen schnell vergessen. Nichts macht ihn glücklicher als das zufriedene Gesicht eines Kunden

Vorgeschichte: Gabriels Mutter starb bereits bei seiner Geburt, sodass er alleine bei seinem Vater aufwuchs. Bei ihm lernte er die Kunst des Schmiedens, die seine Familie schon seit langer Zeit verinnerlichte und alles Wissen von Generation zu Generation weitergab. Als sein Vater vor 2 Jahren verstarb, vermachte dieser ihm, als einzigem Sohn, die Schmiede. Ganz auf sich allein gestellt, fiel Gabriel zunächst in ein tiefes Loch, doch er erfuhr aus dem Dorf eine Menge Zuspruch und so entdeckte er schon bald wieder die Freude am Leben und an seiner Arbeit.

Aussehen: Gabriel hat dunkelblondes Haar und blaue Augen. Die harte Arbeit hat ihn zu einem kräftigen und durchtrainierten Mann geformt. Sein Markenzeichen ist jedoch der Ruß, der sein Gesicht und seine Hände stets dunkel färbt und ihn förmlich begleitet.

Begabung: Neben dem Schmieden besitzt er auch die Leidenschaft zum Malen. Seine Bilder kommen bei den Leuten allerdings nicht so gut an wie seine geschmiedeten Produkte.
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Suske

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Di Aug 11, 2015 4:35 pm

Name: Oliver, Alarichs Sohn

Aufgabe im Dorf: Jäger

Schriftfarbe: DarkGreen für Handlung | YellowGreen für Reden

Alter: 27

Wohnort: gemeinsam mit seiner Schwester wohnt er in einem kleinen Haus am Rande des Dorfes.

Geschlecht: männlich

Charakter: Er ist ruhig und meidet große Menschenmengen.
Von seinem Vater hat er gelernt, diszipliniert zu sein und das Loyalität sehr wichtig ist,
vor allem gegenüber denen, die ihm etwas bedeuten. Manchmal jedoch ist er impulsiv,
vor allem wenn es um seine Schwester geht, für welche er sein Leben geben würde.
Das hat ihm bereits einige Schlägereien im Wirtshaus eingebracht.
Trotzdem hat er ein tiefes Empfinden für Gerechtigkeit und Ehre und würde niemals
einem Unschuldigen etwas zuleide tun.

Vorgeschichte: Als einziger Sohn verbrachte er viel Zeit mit seinem Vater und lernte
von ihm alles über die Jagd und den Wald. Er hat eine sehr innige Beziehung zu seiner
Schwester und Mutter, und sorgt sich sehr um sie. Seit dem Tod seines
Vaters vor 5 Jahren hat er die Aufgabe des Jägers übernommen und sorgt dafür,
dass die Raubtiere nicht zu nah ans Dorf kommen.

Aussehen: Sehr kurze dunkelblondes Haar.
Durch seine täglichen Streifzüge durch den Wald ist er kräftig und sportlich,
was jedoch durch seine bewegliche, aus Tierleder hergestellte Kleidung verborgen bleibt.



Begabung: Er ist ein ausgezeichneter Bogenschütze und hat von seinem Vater
viel über den Wald und das Leben im Wald gelernt. Wenn es nötig wäre, könnte er dort
ohne Probleme leben. Außerdem hat er ein ausgezeichnetes Gehör, und analysiert gerne
die Beweggründe für die Taten anderer um diese besser zu verstehen.

_________________

"Musik ist wie Frühstück - niemand sollte ohne aus dem Haus gehen" ~ (Karin Abele)
flix134 schrieb:
Suske, (Männlicher Silence)

flix134 schrieb:
Weil-ich-verdaammt-nochmal-Suske-nicht-als-BM-haben-will.

Alohomora schrieb:
Suske als BM-Standardkandidat ist ein Mythos: Er war nur sechsmal Erst-BM

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Di Aug 11, 2015 6:54 pm

Name: Bron Hammerfels

Schriftfarbe: Lila

Alter: 20

Beruf: Backwarenverkäufer (Bäcker)

Wohnort: In der Nähe des Stadtzentrums und der Backstube

Charakter: wild und ungestüm

Vorgeschichte: -

Aussehen
: -

Begabung: Kann Backen und Backpfeifen verteilen.
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Di Aug 11, 2015 7:09 pm

Name: Kate Morgan

Schriftfarbe: Orange

Alter: 19

Beruf: Schwester des Totengräbers; Tochter des Försters; hilft bei beiden mit

Wohnort: ein wenig außerhalb der Stadt

Charakter: wirkt nach außer introvertiert; ist nicht gerne von großen Menschenmengen umgeben; geht Konflikten aus dem Weg; streift nachts gerne durch den Wald; ist oft am Grab ihrer toten Mutter

Vorgeschichte: Mutter starb vor Jahren; wurde größtenteils von ihrem Bruder großgezogen, da ihr Vater oft tagelang im Wald war

Aussehen: dunkelbraune, glatte Haare die bis zur Schulter gehen; eisblaue Augen

Begabung: sehr geschickt mit ihren Händen; kann gut mit Tieren umgehen; kann sich sehr schnell und lautlos bewegen
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Schattenfell
Werwölfin
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 7:31 pm

erste Nacht



Es ist eine ruhige und dunkle Nacht. Doch irgendwie scheint es zu ruhig. Und da schleicht ein Schatten um die Häuserecken. Den Bewohner ist diese Nacht unheimlich und sie bangen darum das der Werwolf oder die Werwölfe nicht schon wieder ein Opfer fordern und sich dieses auch gleich holen. Wer jetzt noch auf die Straßen muss sieht sich oft verstohlen um und zieht den Mantel enger um sich. Da nicht nur das Grauen umgeht, sondern auch ein kalter Wind weht. Doch leider bleibt die Hoffnung der Dorfbewohner umsonst. Mitten in der Nacht, kurz nachdem die Glocke der alten Kirche das zwölfte mal geläutet hat, erklingt ein markerschütternder Schrei durch die Nacht. Die Wölfe haben wieder gefressen. Niemand traut sich aus dem Haus. Und man verschließt die Läden der Fenster noch fester.
Am nächsten Morgen wird die Leiche einer jungen Frau komplett zerrissen aufgefunden.


Siegelwächterin siLenCe_w wurde gefressen.
x+1 Rolle wurde an sie verteilt.
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Akira

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 7:47 pm

Also, ich teste das jetzt einfach mal mit dem RPG schreiben, ein erheblicher Teil ist allerdings auch OT, die relevanteren Teile sind an der Schriftart zu erkennen.

Beruhigend lege ich meiner Mutter meine Hand auf den Arm. „Keine Sorge, ich werde vorsichtig sein! Denn etwas geheimnisvolles rührt sich im Wald, die Tiere sind unruhig.“, sage ich zu ihr.
„Werwölfe, es soll hier Werwölfe geben. Man hat sogar schon eine Leiche gefunden. Sie haben siL gefressen“, ruft meine Mutter panisch. Darauf erwidere ich: „Ich kenne diese Geschichten von den Werwölfen. Natürlich kann das sein, aber selbst wenn: bei Tageslicht ist der Wald trotzdem keine Gefahr für mich. Zumindest keine größere Gefahr als gewöhnlich.“ Meine Mutter schaut mich sprachlos an, offensichtlich machen ihr die Gerüchte schwer zu schaffen. Nur ganz leise stammelt sie dann: „Ich werde nicht zulassen, dass du stirbst! Denk an deinen Vater. Es reicht... dass er im Wald gestorben ist.“ Es ist lange her, dass sie das letzte mal geweint hat. Ich nehme sie in den Arm und verspreche ihr, heute nicht in den Wald zu gehen. Langsam beginnt sie sich zu beruhigen, doch die Aufregung ist ihr noch immer ins Gesicht geschrieben. Etwas unsicher und verwirrt stehe ich ein paar Minuten herum und beschließe dann, ihr einen Beruhigungstee zu kochen, wie sie es bei mir immer getan hat. Froh, eine Beschäftigung zu haben hole ich den Teekessel, fülle ihn mit Wasser und stelle ihn auf das kleine Feuer, das im Kamin brennt. Als nächstes gehe ich zu dem Schrank, in dem die getrockneten Kräuter liegen und suche Melissenblätter, Baldrianwurzeln und zerstoßenen Anis heraus, um damit den Tee zuzubereiten und anschließend in eine Tasse zu füllen. Diese reiche ich dann an meine Mutter weiter, welche sie dankbar entgegen nimmt. Bei dem Gedanken, dass wir gerade die Rollen getauscht haben und sie normalerweise mir Tee kocht, huscht mir ein kurzes Lächeln über das Gesicht. Auch meine Mutter entspannt sich langsam wieder und ich sehe in ihren Augen, dass sie etwas Ruhe braucht.

Aus unserem Fenster werfe ich einen Blick auf den Wald. Wie gerne ich jetzt dort wäre! Ob ich mich wieder davon schleichen soll? Doch dann wandert mein Blick zurück zu meiner Mutter, wie sie sorgenvoll in ihren Sessel sitzt und ich empfinde so etwas wie Reue. Sie hat wirklich sehr unter dem Tod meines Vaters gelitten, auch wenn sie das so gut es ging vor uns versteckt hat. Aber warum beschäftigt das meine Mutter gerade jetzt so sehr? Werwölfe sind doch nur nachts aktiv, was ist dann plötzlich so schlimm daran, wenn ich tagsüber in den Wald gehen will? Gedankenversunken schnappe ich mir meine Tasche und packe die kleinen Döschen mit Kräutern hinein, die ich an die Kunden verteilen werde. Da fällt mir ein, dass bald der Todestag meines Vaters ist. Wahrscheinlich benimmt sich meine Mutter deshalb so komisch. Oder ihr macht einfach ihre Krankheit zu schaffen....

Der Trageriemen der Tasche bohrt sich in meine Schulter und obwohl das Gewicht leichter ist als für die Waldtouren, stört es mich diesmal mehr. Wie sehr ich mich doch nach der frischen Waldluft sehne. Stattdessen laufe ich durch die dreckigen Straßen unseres kleines Dorfes. Ein dunkler Schleier aus Angst und Nervosität liegt in der Luft, viele Leute laufen unruhig durch die Gegend, ihre Blicke ständig auf der Suche nach Bedrohungen. Meine Mutter ist also nicht die einzige, die verstört wirkt. Eine Gleichaltrige, mit der ich früher manchmal nach der Arbeit im Garten gespielt habe, kommt mir entgegen. Ich nicke ihr lächelnd zu, doch sie scheint das in ihrer Unruhe gar nicht zu bemerken. Aus Gewohnheit streifen meine Augen durch die Gegend, immer auf der Suche nach potentiellen Gefahren. Im Wald kann jedes übersehene Tier das Leben kosten. Da erweckt ein Plakat am Marktplatz meine Aufmerksamkeit. Es scheint, so weit ich das aus dieser Entfernung beurteilen kann, relativ neu zu sein. Zumindest als ich vor ein paar Tagen das letzte Mal hier vorbei gekommen bin, hing es noch nicht. Neugierig trete ich näher und ärgere mich ausnahmsweise darüber, dass ich als Mädchen nicht in die Schule durfte und daher nicht lesen kann. Doch ich habe Glück, zwei Männer in meiner Nähe scheinen sich über dieses Plakat zu unterhalten. Unauffällig krame ich in meiner Tasche und versuche dabei das Gespräch der Männer zu belauschen. Obgleich die beiden viele Schritte entfernt stehen, können meine geschulten Ohren einzelne Worte aufschnappen.


Doch was ich höre, überrascht mich: es soll heute eine Jagdmeister an geben? Wieso habe ich denn nichts davon mitbekommen? Das ist ja mal wieder so was von typisch, wir sind immer die Letzten, die so etwas erfahren. Doch ich muss weiter, bevor jemand auffällt, dass ich gelauscht habe. Denn bei so etwas werden die Leute sehr schnell böse, egal über was sie sich unterhalten haben.
Immerhin ist dieser langweilige Weg doch zu etwas nütze... denn sonst hätte ich vielleicht überhaupt nicht erfahren, dass heute ein Jagdmeister gewählt wird. Wen ich wohl wählen soll? Ich weiß ja noch nicht einmal, wer sich alles aufstellen lassen hat. Aber das klingt echt nach einem unglaublichen Abenteuer und ich war ja auch schon öfter auf einer Jagd.
Soll ich mich aufstellen lassen, schießt es mir durch den Kopf. Wieso eigentlich nicht? Das verspricht ziemlich aufregend zu werden. Es würde zwar viel Zeit kosten, aber dafür würde ich sogar auf die Zeit im Wald verzichten. Dann habe ich tagsüber sehr viel Zeit. Das einzige Problem sind die Lynchungen, wer weiß ob mich meine Familie da hingehen lassen würde? Das kann ich mir gerade nicht wirklich vorstellen. Doch wozu bin ich den Meisterin im heimlichen davon schleichen? Ich kann es ja einfach versuchen und meistens klappt es ja auch... es gibt nur leider keine Garantie dafür. Meine Familie wäre wohl auch alles andere als begeistert, wenn ich mich aufstellen lassen würde. Doch tief in meinem Inneren weiß ich, dass ich mich längst dazu entschieden habe. Niemals könnte ich zu so einem Abenteuer nein sagen.

Während ich so nachdenke, bin ich schon fast beim ersten Kunde meiner Route angelangt. Wie immer besuche ich erst die entfernteren Kunden und arbeite mich dann Richtung zu Hause vor. Nur den Besuch bei Charon hebe ich mir immer bis zum Schluss auf, denn das ist einer der wenigen Lichtblicke beim Beliefern der Kunden. Während ich so meinen Gedanken nach hänge, beginne ich schon einmal in meinem Beutel nach der richtigen Dose zu suchen. Endlich habe ich die Salbe, die nur mit dem Namen beschriftet ist, herausgesucht. Was da wohl drin ist? Meine Mutter wird es mir wie immer nicht verraten. Sie meint, das würde mich nicht angehen. Und ich werde mich hüten, unsere Kunden darüber auszufragen.
Normalerweise hasse ich diesen Dorfklatsch mit den Leuten. Das dauert immer Ewigkeiten, bis ich endlich mit allen Leuten fertig bin. Zeit, die ich so viel lieber im Garten oder im Wald verbringen würde. Aber heute gibt es gleich mehrere spannende Themen... bestimmt kann mir jemand sagen, wer sich sonst noch für die Jagdmeisterwahl aufstellen lassen möchte und vielleicht hat ja sogar schon jemand eine Theorie über die Werwölfe? Nun bin ich auch schon an der schweren Eichentür angekommen und klopfe an. Ob mir überhaupt jemand aufmacht bei der Panik, die einige Leute gerade schieben...
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 8:45 pm

"Werwölfe?", dachte Bron kurz nach. Er hatte schon vorher von dem Gerücht über solche Wesen gehört, doch mochte er nicht solchen Märchengeschichten glauben.
"Und wenn ich es dir doch sage! Menschen die sich in Monster verwandeln können. Und sie sind in diesem Dorf!", stampfte der Kunde panisch durch die Backstube.
"Schnauze jetzt!", brüllte Bron dann einmal kurz und im nächsten Augenblick war dieser dann auch wieder ruhig.
"EDGAR! Pass mal eben auf, ich muss da ein Gerücht nachgehen!", rief Bron durch die Backstube und ein großer hagerer Mann mit einem grimmigen Gesicht vertrat ihn dann vor dem Thresen.
"Was ist denn Chef?", grummelte Edgar mit einer tiefen Stimme.
"Die Russen kommen! Einer ist schon gestorben und die Schwachköpfe wollen das irgendwelchen Monsterkreaturen unterschieben. Das muss ich unterbinden!", brüllte Bron nochmal wütend und schnappte sich ein monatiges altes Baquett um denjenigen zu verprügeln, der solche dummen Gerüchte verbreitet.
Der Jäger dachte sich Bron, der weiß bestimmt mehr und suchte ihn als Nächstes auf.
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Tobi

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 8:59 pm

Gute Idee, dass so zu makieren. Ich hoffe es stört dich nicht, wenn ich es auch so mache.

Es ist schon lange dunkel, aber ich sitze immer noch am See hinter meinem Haus und warte, dass etwas anbeißt. Nach der Erzählstunde wollte ich mich nochmal an den See setzten und die Nacht genießen. Ich angel gerne, wenn es dunkel ist. Dann erscheinen am Himmel die vielen Sterne oder auch der Mond, der sich auch diese Nacht zeigt. Im Wasser sehe ich das Spiegelbild. Es ist einfach entspannend, wenn das Dorf schon schläft und man Ruhe hat. Jedoch bezweifle ich, dass noch ein Fisch anbeißt. Ich habe zwar schon sechs, aber ein siebter wäre noch schöner gewesen.
Also packe ich langsam meine Sachen ein und gehe zum Haus zurück.

"Charon...", höre ich eine Stimme hinter mir. Ist es denn möglich? Besucht sie mich etwa wieder? "Charon...", ertönt es wieder.
Ich stelle meine Sachen ab und drehe mich um. Über dem See schwebend sehe ich die Gestalt von Caroline. Sie sieht überhaupt nicht tot aus, nein, sie sieht genauso schön aus, als sie mich verlassen hat.
"Charon...", spricht sie wieder. "Dunkle Zeiten kommen. Das Böse ist in Bewegung."
"Was hat zu bedeuten?", frage ich sie.
"Vertraue niemanden", antwortet sie warnend. Danach sieht sich mich lächelnd an. "Ich vermisse dich", verabschiedet sie sich.
Sie fliegt nach hinten und verschwindet.

Nach dieser Begegnung nehme ich wieder meine Sachen und gehe ins Haus.


Am nächsten Morgen klopft es an der Tür.
"Hallo, Elisabeth", begrüße ich sie. "Einen Moment. Ich hole den Fisch."
Als ich mit dem Fisch wieder zurückkommen, hält sie mir schon eine Dose mit meinem Namen entgegen.
"Vielen Dank", sagt sie lächelnd. "Haben sie es schon gehört?" Überrascht schüttel ich den Kopf.
"Man hat sil tot aufgefunden. Offenbar wurde sie etwas grausam umgebracht", erzählt sie. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Zum Glück spricht Elisabeth weiter.
"Es soll nun ein Jagdmeister gewählt werden. Werden Sie sich aufstellen lassen?", fragt sie.
"Ja, also...ich werde dem Dorf die Möglichkeit geben. Danke, dass du das mir gesagt. Auch für die Kräuter", bedanke ich mich.
Wer würde nur sil so etwas antun? Ich weiß es nicht.
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 9:01 pm

Erstmal Steckbrief:

Name:
Xen Zhan

Schriftfarbe:
Violett

Alter:
26

Beruf:
Schneider

Wohnort:
auf dem Dachboden der Schneiderei, der zu einer Art Loft ausgebaut wurde.

Charakter:
eher oberflächlich mit Frauen, leicht machohaft, oft giesgrämig oder schelmisch. Zu Kindern aber meistens freundlicher.

Vorgeschichte:
Xen wuchs in einem Frauenhaushalt in einem fernen Land auf. Er wurde gezwungen, das Schneiderhandwerk zu lernen um irgendwann den Familienbetrieb zu übernehmen. Hier wurden Kleider für asiatische Kämpfer aller Kampfsportarten hergestellt - für Turniere, aber auch ernstere Kämpfe um die Heimat.
Xen hat nach außen hin vorbildlich die Stoffverarbeitung gelernt, heimlich hat er mit Tatsu, einer der Elite-Muay-Thai Kämpferinnen, geübt. Schließlich wurden Xen und Tatsu ein Paar. An einem schicksalhaften Tag wurde das kleine Dorf von Räubern des Shiyo-Clans angegriffen. Xens Familie packte Hab und Gut zusammen und bereitete die Flucht vor - er selbst wollte aber bleiben und mit Tatsu gemeinsam kämpfen. Doch er war noch nicht erfahren genug und ging schnell zu Boden, woraufhin ihn seine Schwestern in die Kutsche zerrten und mit ihm und der Mutter flohen.
Das letzte was er von seiner Freundin sah, war wie sie ihm zulächelte, als ein großer Mann sie mit einem Schwert durchbohrte.
An seinem 20. Geburtstag verließ Xen seine Familie. Er konnte nicht aufhören, ihnen Mitschuld an Tatsus Tod zu geben und er sehnte sich nach Rache. Nun reist er von Dorf zu Dorf, getarnt als Schneider, um zu trainieren und Informationen zu sammeln, damit er eines Tages den Shiyo-Clan finden und vernichten kann.
Hin und wieder vergnügt er sich dabei mit Trunk und Frauen, um seine Vergangenheit zu vergessen.


Aussehen:




Begabung:
Stoffverarbeitung jeglicher Art, Kampfkunst, kann charmant sein, wenn er will.



[hüstel ich hoffe das ist in Ordnung und das Bild verstößt nicht gegen irgendwelche Grenzen?xD)
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 9:12 pm

Xen seufzte und rollte sich genervt auf die andere Seite seines Bettes. Die Hitze machte ihm eh schon seit Tagen zu schaffen, auf seinem Dachboden war es beinahe unerträglich. Aber jetzt plapperten die Leute draußen unter seinem Fenster so aufgeregt und laut durcheinander, dass es ihm unmöglich war weiterzuschlafen.
Irgendwas von einem Werwolf schnappte er auf und dann schrie eine Frau hysterisch los.
Xen stieß einen sehr unschönen Fluch aus, wälzte sich in einem letzten Versuch Komfort zu finden hin und her und beschloss dann, dass es sich in der Mittagshitze einfach nicht gut schlafen lies.
Außerdem war es langsam mal Zeit den Laden zu öffnen und Elisabeth würde sicherlich auch vorbei kommen.
Was sollte er sonst rauchen, wenn nicht ihre wunderbaren Kräuter? Und ein paar interessante Neuigkeiten über den Trubel und die Aufregung unter seinem Fenster hatte sie sicherlich auch.
Wann war er eigentlich auf die dämliche Idee gekommen mitten auf den Marktplatz zu ziehen?



Finds grad irgendwie schwer das passend im RPG unterzubringen mit BM Wahl etc, wenn mein Charakter gar nichts davon weiß. Aber falls mich niemand besucht: Xen möchte nicht BM werden, er hat da einfach keinen Bock drauf xD.


Zuletzt von Vulpine am Mi Aug 12, 2015 9:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cheveya
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 9:12 pm

Hinter ihrem älteren Bruder lief Kate in Richtung Dorf. Der kühle Wind wehte ihr die dunklen Haare immer wieder in die Stirn, woraufhin sie die störenden Strähnen jedes Mal genervt nach hinten schob.
„Du solltest in meiner Nähe bleiben, Kate“, sagte ihr Bruder und warf einen prüfenden Blick über seine Schulter, ob sie ihm noch immer folgte und nicht zwischendurch heimlich zurück in den Wald oder nach Hause verschwunden war, nachdem sie vorhin erst ihren Vater verabschiedet hatte, der nun für einige Tage seinem Beruf nachgehen würde.
„Warum? Du glaubst doch nicht etwa den Gerüchten, die seit heute Morgen durch das Dorf gehen. Oder, Ilias?“
Mit gerunzelter Stirn drehte er sich ihr nun völlig zu und kam ihr einige Schritte entgegen.
„Natürlich nicht. Es kann auch ein wildes Tier gewesen sein, aber ich will kein Risiko eingehen. Du bleibst in meiner Nähe und damit keine Diskussion. Vater kann im Wald auf sich selbst aufpassen, du nicht.“
Sie antwortete ihm nicht darauf. Kate konnte sich sehr gut alleine verteidigen. Mindestens so gut wie ihr älterer Bruder, welcher ihr beigebracht hatte, mit einem Messer zu kämpfen und auch bereitete es ihr keine Probleme, alleine längere Zeit im Wald zu verbringen, da ihr Vater sie immer öfter mitgenommen hatte, je älter sie geworden war. Vor einiger Zeit war sie bereits drei Tage alleine in den dunklen Wäldern gewesen und nichts war ihr geschehen. Trotz allen Befürchtungen, die ihr Bruder gehabt hatte … Kein Tier hatte sie angefallen; sie war nicht so dumm gewesen, irgendwelche giftigen Pflanzen zu essen und auch war sie in keine der zahlreichen Fallen der Jäger getreten.
Schweigend ging Kate noch ein Stück hinter ihrem Bruder her, bis sie am Dorfplatz angekommen waren und Ilias sie nicht mehr großartig beachtete.
Kate blieb stehen, sah ihm kurz noch hinterher und schlug dann den Pfad ein, welcher sie zurück in den Wald führen würde.
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Akira

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 9:30 pm

Offensichtlich hatte ich in meiner Gedankenverlorenheit den falschen Weg eingeschlagen und bin zuerst bei Charon gelandet. Dass ich die Türe nicht erkannt habe... ich muss schon gehörig auf dem Schlauch gestanden haben. Und eigentlich wollte ich ihn bei der Jägermeisterwahl Jagdmeisterwahl um Rat bitten. Wen er wohl für einen geeigneten Kandidaten hält? Nun, das wird sich sicherlich noch zeigen.
Jetzt erst einmal weiter zum nächsten Kunden, Xen wartet sicher schon auf seinen Tabak. Wie könnte ich einen hübschen jungen Mann wie ihn lange warten lassen? Mit schnellen Schritten laufe ich wieder zurück zum Markplatz, der noch chaotischer wirkt als normalerweise. Zum Glück ist der Weg zurück nicht sonderlich weit, wenn man nicht so bescheuert ist, wie ich auf dem Hinweg war, und einen riesigen Umweg macht. Schon stehe ich vor der Schneiderei und wie immer breitet sich die leichte Nervosität in mir aus, die ich vor den Besuchen bei Xen habe. Ich hole einmal tief Luft und klopfe dann an die Tür...
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 9:47 pm

Ich bin grad nicht kreativ genug für einen Steckbrief und werd jetzt nur so etwas zu meiner Person im Dorf schreiben.

Erstmal so viel meine Figur ist ein schüchternes und zurückhaltendes Mädchen, aber doch so neugierig, dass sie so manches wie lesen gelernt hat. Sie mag Tiere sehr gerne, besonders Katzen und Pferde, und kann auch gut mit ihnen umgehen. Darum hilft sie gern mit wenn es um die Pflege von Tieren geht.
Alter so 17 Jahre.

Wieder einmal streife ich durch die Wege des Dorfes. Eigentlich ist es ein schöner Tag, die Sonne scheint, es ist warm, fast schon zu warm. 'Eine Abkühlung wäre nett,' denke ich mir und beschließe zum Brunnen zu gehen. Auf dem Weg dorthin sehe ich immer mal wieder Leute. Allerdings scheinen diese nicht sehr gut gelaunt zu sein. An Wortfetzen von ihnen und ihrer Stimme merke ich, dass sie angespannt sind aufgrund von jüngsten Geschehnissen. Da ist meine Neugier dann doch geweckt und ich werde hellhörig, unauffällig versuche ich möglichst viel zu verstehen von den Gesprächen. Anscheinend wurde eine Person zerfleischt aufgefunden 'ok, das wollte ich jetzt wahrscheinlich doch nicht so genau wissen'. Ich setze meinen Weg zum Brunnen schneller fort. Die Worte der Leute gehen mir aber einfach nicht aus dem Kopf, immer wieder hallen sie nach. Ich möchte diese Gedanken am liebsten hinter mir lassen, aber sie holen mich wieder ein auch wenn ich versuche an etwas anderes zu denken. Vor lauter Gedanken in meinem Kopf fällt mir gar nicht mehr auf wer alles um mich herum ist. Ich gehe einfach immer weiter, immer weiter - bis ... stopp ... ich in eine andere Person hineinlaufe, erschrocken schaue ich auf und schaue wer mir gegenüber steht.
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 10:53 pm

Schweißnass stehe ich am brennend heißen Ofen und beobachte Johannes, den ältesten meiner drei Lehrlinge, dabei, wie er eine Klinge mit kräftigen Schlägen in Form bringt. Ich möchte ihm einen Rat geben, doch bevor ich Luft holen kann, betritt auch schon der nächste Kunde die Schmiede. "Gabriel, wie geht es dir? Sag mal, weißt du, was da heute Nacht genau passiert ist? Die Leute am Markt sind völlig außer sich. Einige behaupten sogar, es waren Werwölfe!", sagt er. Ich muss schmunzeln, denn er ist bei weitem nicht der erste, der mit diesen Worten heute hier hereinkommt. Wie allen anderen davor teile ich ihm mit, dass ich bloß einen Schrei, ca einen Steinwurf von hier entfernt, gehört habe. Doch sehen konnte ich nichts - es war einfach viel zu dunkel. Dass Werwölfe dahinter stecken, kann ich, ehrlich gesagt, nicht glauben. Ich konnte ohnehin noch nie viel mit solchen Mythen und Geistergeschichten anfangen. Trotzdem bleibt die Tatsache, dass diese Frau auf grausame Weise ermordet wurde - und das in unmittelbarer Nähe. Der Gedanke, dass ein skrupelloser Mörder unter uns weilt, beunruhigt mich. Doch ich muss zugeben, so makaber es sich auch anhört: Diese Gräueltat wirkt sich äußerst positiv auf mein Geschäft auf. Noch nie hatte ich so viele Kunden wie heute - und sie alle wollen das gleiche: Messer, Pfeilspitzen, ja sogar ein paar Schwerter wurden in Auftrag gegeben. Ich hoffe ich kann das alles rechtzeitig fertigstellen. Für heute jedenfalls habe ich genug. Ich sage Johannes, dass er die Klinge noch fertig machen und mögliche Bestellungen in dieser Zeit notieren soll. Die anderen schicke ich schon in ihren wohlverdienten Feierabend. Die Schmiede in Johannes verlässlichen Händen wissend, mache ich mich auf den Weg zum Wirtshaus, wo ich den heutigen Abend ausklingen lassen werde.
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Vulpine
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Mi Aug 12, 2015 11:23 pm

Xen hob belustigt eine Augenbraue, als seine Ladentür sich einen Spalt breit öffnete. Höflich wie immer hatte Elisabeth zuerst vorsichtig angeklopft, kurz gewartet und schob sich nun langsam in seinen kleinen Geschäftsvorraum. "Du musst nicht klopfen", begrüßte er das Mädchen grinsend. "Ja, weiß ich doch", murmelte sich in sich hinein und wurde ein bisschen rot um die Nasenspitze. Sie würde bestimmt mal eine hübsche Frau werden, dachte sich Xen und musste unweigerlich an Tatsu denken. Doch ebenso rasch wie der Gedanke in seinen Kopf geschossen war, verdrängte er ihn sofort wieder. Es brachte ja doch nichts.

"Was ist denn da draußen los?", fragte Xen, während er hinter seinem kleinen Empfangstisch aus hübschem Mahagoniholz seinen Geldbeutel suchte.
Elisabeth seufzte. "In den Wäldern wurde wohl ein Werwolf gesichtet."
"Ein Werwolf?", kam es hinter dem Thresen hervor. Xen warf einen Blick in seinen Lederbeutel, in dem sich 5 Goldstücke, 3 Silbermünzen und ein Haufen Kupfer befand. Hm, war ganz passabel für den Monat. Vielleicht konnte er sich neben dem Tabak-Luxus sogar mal wieder eine Flasche vom besseren Wein leisten.
"Ja. Man sagt, er habe sogar jemanden getötet. Es wurde eine zerfetzte Leiche gefunden", fuhr Elisabeth fort, während sie in der Schneiderei auf und ab lief. "Ich mein, kann es denn so etwas wirklich geben?"

"Es gibt so einige Grausamkeiten da draußen", antwortete Xen und drückte ihr sechs Kupferstücke in die Hand.
"Stimmt so. Kauf dir ruhig noch was Schönes vom Rest", zwinkerte er ihr zu.
Werwölfe.. na sowas. So ein Blödsinn. Wahrscheinlich eher eine Bande Plünderer oder jemand, der nicht wollte, dass die Dorfbewohner den Wald betraten.
"Es wird ein neues Dorfoberhaupt, ein Jagdmeister gesucht", erzählte Elisabeth. Sie schien sich über das Trinkgeld zu freuen und steckte es hastig in ihre Tasche.

"Warum bewirbst du dich nicht für den Posten?", fragte Xen. Sie war zwar noch jung, aber er würde ihr einen Jagdmeister durchaus zutrauen, so geschickt wie sie im Wald war. Auch seine Bekannte Kate sollte er mal fragen.
Ansonsten hatte er noch nicht so viele Leute im Dorf kennen gelernt, der alte Knacker interessierte ihn nicht und der Rest war meist mit Arbeit beschäftigt. Er selbst war tagsüber hauptsächlich mit Schlafen beschäftigt, da er nachts trainierte, damit ihn niemand sah. Kate hatte ihn einmal heimlich beobachtet, daher kannte er sie auch.

"Ich denke, das mache ich sogar", antwortete Elisabeth und ein wenig Stolz schien in ihrer Stimme mitzuschwingen. Sie gab ihm das Beutelchen mit dem Tabak.

"Na dann viel Glück, Bettylein", grinste Xen und fuhr ihr zum Abschied übers Haar.
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Suske

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Do Aug 13, 2015 8:16 am

Es war frueh am Morgen als Oliver am Marktplatz ankam. Die Sonnenstrahlen glitten langsam ueber die Baumwipfel und erstrahlten den großen Platz im hellen Licht. Oliver hoerte einen Krahn kraehen. "Bald werden alle aufwachen", dachte er sich und machte sich auf den Weg zum Baecker. Er wusste, dass dieser bereits seit einer Stunde wach sei und hoffte, mit ihm reden zu koennen. Doch gerade als er in die Strasse zum Baecker einbog, bemerkte er eine Person, welche langsam und in Gedanken versunken den Marktplatz betrat. Rasch steuerte Oliver auf ihn zu. "Guten Morgen Herr Buergermeister", setzte er an, in der Hoffnung diesen nicht zu erschrecken, "ich moechte ihnen mein tiefstes Mitgefuehl zu dem Verlust ihrer Cousine Xsí aussprechen." Der Buergermeister schien sichtlich verwundert, so frueh jemandem zu begegnen, doch als er Oliver erkannte, hellte sich sein Gesicht etwas auf. "Vielen Dank Oliver, ich... ich weiss selbst noch nicht genau, wie ich das verstehen soll. Wir sind solch ein ruhiges Dorf, was wollten diese Verbrecher bloss...", murmelte er, waehrend Schmerz sich mit Zorn auf seinem Gesicht mischte."Herr Buergermeister, ich weiss das klingt vielleicht komisch, doch es waren keine normalen Verbrecher", fing Oliver an zu erklaeren, "ich habe die ganze Nacht im Wald verbracht und kein Mensch oder Tier ist mir aufgefallen, welches in das Dorf eingedrungen sein koennte." Eine kurze Stille trat ein. "Dir ist sicher bewusst, was du damit sagst und was das bewirken wird Oliver?" fragte sein Gegenueber vorsichtig. "Die Buerger werden sich gegenseitig beschuldigen, hier wird niemand seinem Nachbarn vertrauen", er senkte die Stimme, obwohl sie bisher alleine auf dem Platz waren, "bist du dir sicher, dass du an dieser Aussage festhalten willst?" Langsam aber bestimmt nickte Oliver. "Ich wuenschte es waere nicht so", fluesterte er. Nach einer Weile straffte der Buergermeister schliesslich seine Schultern. "Nun gut, dann werde ich die Buerger mal informieren. Heute Abend wird der neue Jagtmeister gewaehlt, ich hoffe dieser wird uns helfen dieses Problem schnell in den Griff zu bekommen. Und Oliver, ich erwarte dass du anwesend bist heute Abend." Oliver nickte und die beiden verabschiedeten sich.

Kurze Zeit spaeter stand Oliver vor der Tuer des Baeckers. Und tatsaechlich, der Rauch des Ofens stieg bereits zum Himmel. Ein Laecheln huschte ueber Olivers Gesicht.
"Wir brauchen einen faehigen Jagtmeister", dachte er und oeffnete die Tuer, "obwohl Brom erst 20 Jahre alt ist, hoffe ich, dass er vernuenftig bleiben kann. Ansonsten halte ich nur Rya, die Frau des Buergermeisters fuer faehig. Aber ob die anderen Buerger eine Frau waehlen?" Kurz huschte ein Gedanke durch seinen Kopf. "Vielleicht aber, sollte ich diese Aufgabe uebernehmen? Das koennte funktionieren, doch ich muesste jemand anders werden um dieses Dorf zu retten, will ich das? Er schob die Gedanken beiseite. "Guten Morgen Herr Hammerfels!" rief er in den hinteren Teil der Baeckerei. "Ist bereits jemand wach?"

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flix134 schrieb:
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flix134 schrieb:
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Alohomora schrieb:
Suske als BM-Standardkandidat ist ein Mythos: Er war nur sechsmal Erst-BM

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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Do Aug 13, 2015 9:20 am

Es war bereits Mittag, als Kate das nächste Mal in die Zeit dachte. Sie schaute hoch zur Sonne welche ihren Zenit schon überschritten hatte und dachte darüber nach, worüber ihr Vater heute morgen geredet hatte. Ein neuer Jagdmeister wurde gesucht. An diesem Abend sollte er gewählt werden, doch Kate war noch unschlüssig wen sie wählen sollte.
Ihre Freundin Elisabeth hatte sich bereits aufstellen lassen, ebenso, wie der alte Geschichtenerzähler, welcher Kate trotz seiner Beliebtheit im Dorf, schon seit ihrer Kindheit Angst machte.
Diese wichtige Aufgabe jedoch, würde Kate am meisten Oliver, dem örtlichen Jäger zumuten. Schließlich war es sein Beruf und Kate vertraue ihm zudem.
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Do Aug 13, 2015 9:42 am

Als Rya von diesen Schreckenstaten erfuhr, erfasste sie eine tiefe, vernichtende Wut. Sie musste diese Übeltäter finden, koste es, was es wolle - oder koste es sogar ihr eigenes Leben. Ihre Wut grummelte tief in ihren Adern, während sie heftig auftretend durch ihr Haus schritt, um zum Marktplatz zu gelangen, wo sie hoffte, einige Antworten und die Schuldigen zu finden.
Bevor sie jedoch das Haus verlassen konnte, wurde sie von ihrem Mann abgefangen - obwohl sie ihm ausweichen wollte. Er schloss seine Arme um sie und flüsterte, dass sie sich doch erst einmal beruhigen solle. Sie atmete tief durch. Der Hass und die Wut gingen etwas zurück. Sie nickte, küsste ihren Mann und rauschte dann zum Marktplatz.

Während sie ging, schosse ihr viele Gedanken durch den Kopf.
'Wer konnte das gewesen sein?'
Als erstes tauchte vor ihrem inneren Auge ein Bild des Bäckers auf. Dieser ungestüme Wilde hatte sich sehr seltsam benommen in letzter Zeit. Vielleicht hatten die Frau und er noch eine Rechnung offen und er wollte dieser jungen Frau eins auswischen?
Oder die Schwester des Totengräbers - Kate - vielleicht hatte sie aus Eifersucht die junge Frau umgebracht?
Oder dieser seltsame Schneider... Bei dem hatte sie auch ein schlechtes Gefühl.
Und vielleicht versteckt sich der Werwolf ja hinter einem süssen kleinen ängstlich schüchternen Mädchen?

Ihre Wut flammte wieder etwas auf. Leise versuchte sie bis auf 10 zu zählen und tief durchzuatmen.
Vielleicht konnte sie sich einfach zu gut mit der jungen Frau identifizieren, so dass sie einen solchen Angriff auf das Dorf persönlich nahm.

Sie war ziemlich ratlos und überlegte sich nun, wen sie als erstes mit ihren Vorwürfen konfrontieren wollte.
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Do Aug 13, 2015 2:54 pm

Nachdem Rya sie dermaßen verdächtig hatte, sogar zu ihr gekommen und gegen ihre Tür geklopft hatte, nur Minuten nachdem Kate aus dem Wald zurückgekommen war, hatte Kate keinen Plan, wie sie sich gegenüber einer solch absurden Anschuldigung verhalten sollte.
Würde es ihr etwas bringen, wenn sie sich ganz klar gegen Rya stellte? Sollte sie vielleicht sogar gegen Rya stimmen oder würde es die Lage nur verschlimmern und sie weiter in das Licht einer Verdächtigen rücken? Wusste niemand anderes ein Rat?
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Do Aug 13, 2015 3:14 pm

Da Brom zu beschaeftigt gewesen war fuer ein Gespraech hatte sich Oliver auf die Suche nach Rya gemacht. Doch diese schnaubte nur ein paar Namen und rauschte an ihm vorbei. Verwundert zuckte er mit den Schultern. Der Tod von Xsí hatte sie scheinbar ziemlich mitgenommen. Er kannte Rya und wusste, dass man sie in diesen Momenten nur sehr sauer war, aber den grossteil ihrer Anschuldigungen nicht ernst meinte. Trotzdem wuerde sie sich bald wieder besinnen und vernuenftig auf der Suche nach den Werwoelfen sein. Er beschloss, die anderen Buerger davon zu ueberzeugen, sie als erste Frau zur Jagtmeisterin zu waehlen.


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Alohomora schrieb:
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BeitragThema: Re: In to the Woods - A Red Riding Hood Story   Do Aug 13, 2015 3:24 pm

Der Morgen war völlig fruchtlos gewesen, eher furchtbar. Ihre Recherchen hatten noch nichts ergeben, sie war wie irre im Kreis gelaufen und hatte Angst und Schrecken verbreitet, da ihre Wut sie immer noch im Griff hatte. Ihre Paranoia hatte sie wohl einfach im Griff. Zuerst hatte sie ja den Bäcker verdächtigt. Und irgendwie hatte sie das Gefühl, das Mädchen Kate könnte mit ihm unter einer Decke stecken und, um ihm zu gefallen oder um Konkurrenz aus dem Weg zu räumen, und hätte deshalb die junge Frau überfallen.
Mittlerweile kam ihr das auch etwas absurd vor.
Auch die Reaktionen von Kate waren nicht als Zeichen eines Schuldeingeständnis zu erkennen oder zu deuten, diese war eher erstaunt, denn irgendetwas anderes.

Es reichte Rya langsam. Sie wendete sich an ihren Mann, an den Bürgermeister. Denn irgendwie hatten sich alle in irgendwelche Häuser verschanzt oder waren sonst irgendwo. Sie forderte ihren Mann auf, sofort alle Bewohner auf dem Dorfplatz (wo der Markt war) zusammenzutrommeln und dort die Umstände zu klären!
Es ging ihr etwas auf den Geist und am liebsten würde sie die Zügel selbst in die Hand nehmen, damit die Schuldigen endlich gefunden würden.
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